Schulprofil (pdf-Datei)

In diesem (auf den griechischen Philosophen Platon zurückgehenden) Motto sehen wir unser oberstes Ziel zusammengefasst: unsere Schülerinnen und Schüler nicht nur auszubilden, sondern zu bilden; d.h. sie bestmöglich zu fördern und sie zu aufgeschlossenen, toleranten, demokratischen und kritikfähigen Menschen werden zu lassen.
Schritte zur Individualisierung und Differenzierung des Unterrichts werden gesetzt, um auf die Talente und Bedürfnisse einzelner Schülerinnen und Schüler eingehen zu können. Schüler mit unterschiedlichen Begabungen, spezifischen Lernbedürfnissen und unterschiedlichen Lernvoraussetzungen müssen unterschiedlich gefördert und gefordert werden, was für die Professorinnen und Professoren eine Herausforderung darstellt.
Um unser Ziel erreichen zu können, arbeiten wir, Eltern, Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer zusammen, um eine Atmosphäre gegenseitigen Respekts und gegenseitiger Wertschätzung zu schaffen. Gutes Benehmen und das Einhalten allgemein gültiger Regeln des Zusammenlebens sind uns sehr wichtig, weil sie auch im Leben unserer Schülerinnen und Schüler neben dem Wissen, das sie bei uns erworben haben, ausschlaggebend sein werden, z.B. bei einem Vorstellungsgespräch.
Um auf dem letzten Stand der Wissenschaft und der pädagogischen Erkenntnisse zu bleiben, nehmen die Professorinnen und Professoren laufend an Seminaren teil. Schließlich gilt es, unseren Schülerinnen und Schülern das Rüstzeug für eine internationale Wettbewerbsfähigkeit auf ihren Lebensweg mit zu geben.
Seit Jahren arbeiten wir gemeinsam mit allen Schulpartnern im Sinne der Entwicklung unserer Schule an vielen Projekten, die zum Teil verwirklicht werden konnten, zum Teil noch in Arbeit sind.
Ein weiteres Ziel ist es, in Zukunft eng mit den Absolventen unserer Schule zusammenzuarbeiten. Ihre Erfahrungen sollen an unsere Schülerinnen und Schüler weitergegeben werden und mit dazu beitragen, eine Brücke zum späteren praktischen Berufsleben zu schlagen.

Geschichte und Tradition

Unsere Schule wurde 1897 als erstes Gymnasium in Hietzing gegründet. Das seinerzeitige k. k. Staatsgymnasium und jetzige Bundesgymnasium wurde lange Zeit nur von Knaben besucht, Mädchen waren, auch wenn ihre Zahl gering blieb, seit 1919 zugelassen.
Viele bedeutende Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens waren Schülerinnen und Schüler un-serer Schule. Sie haben durch außergewöhnliche Leistungen großen Bekanntheitsgrad erreicht, unter ihnen bedeutende Vertreter der Klassischen Philologie wie Univ.-Prof. Dr. Rudolf Hanslik und Univ.-Prof. Dr.Walther Kraus, Naturwissenschaftler wie Univ.-Prof. Dr. Anton Zeilinger, Schauspieler wie Raoul Aslan, Autoren wie Thomas Brezina und Politiker wie Herr Bundespräsident Dr. Heinz Fischer.
Wir sind eine von ganz wenigen Schulen, in der es gemäß ihrer humanistischen Tradition für Schülerinnen und Schüler noch die Möglichkeit gibt, die altgriechische Sprache und damit die Kultur und Philosophie dieser Zeit zu lernen.
Die „Vereinigung der Alt-Hietzinger“ setzt die Tradition der Gründer unseres Gymnasiums fort. Schülerinnen und Schüler werden gefördert und finanziell unterstützt, wie es die „Alt-Hietzinger“ auch in vergangenen Notzeiten immer wieder getan haben, wenn durch den Staat keine finanzielle Unterstützung möglich war.
Zu den Traditionen unserer Schule gehören auch der Jahresbericht, der jedes Jahr im Juni er-scheint, um einen Überblick über das Geschehen in einem Schuljahr zu geben, und der „Ball der Alt-Hietzinger“.
Am letzten Dienstag im Jänner jeden Jahres findet im Parkhotel Schönbrunn unser Schulball, der unter der Bezeichnung „Hietzinger Ball“ im Jahr 1928 ins Leben gerufen worden ist, statt, ein glanzvolles Fest, das Schülerinnen und Schüler, Eltern, Lehrerinnen und Lehrer, sehr gerne besuchen. Der Ball ist in unser Schulleben integriert und ist immer wieder ein großer Erfolg.

Überschaubare Schule in sehr guter Lage mit großer Ausstattung

Ruhige Grünlage in verkehrsberuhigter Zone nahe dem Hügelpark
Öffentliche Verkehrsmittel: U4, Linien 58 und 60
ca. 550 Schüler/innen – wobei mehr als 26 verschiedene Muttersprachen vertreten sind.
ca. 60 Lehrkräfte mit vielfältigen pädagogischen, fachspezifischen und künstlerischen Zusatzausbildungen (z. B. Schülerberatung, Deutsch als Fremdsprache/Deutsch als Zweitsprache, Soziales Lernen, Lernen lernen, Englisch/Französisch als Arbeitssprache), etwa die Hälfte mit mehr als 20 Jahren Berufs- und Unterrichtserfahrung.
Elternverein, der durch finanzielle Förderung von Schulprojekten, durch individuelle Unterstützungen, sowie durch aktive Mitarbeit allen Schülerinnen und Schülern ein erweitertes Bildungsangebot in angenehmer Arbeitsatmosphäre zugänglich machen will.

Ausstattung

  • keine Wanderklassen
  • Zwei Turnsäle, ein Sportplatz, eine Weitsprunganlage
  • Drei Zeichen-, bzw. Werkräume
  • Chemiesaal
  • Physiksaal
  • Zwei Informatiksäle mit neuem Serverraum
  • EDV-Ausstattung auf letztem Stand der Technik (LAN und WAN – Anschlüsse in allen Klassen)
  • Musiksaal
  • Schülerbibliothek mit Internet-Zugang
  • Seminarraum für Oberstufen-Schüler und Schülerinnen
  • Aufenthaltsraum für die Tagesbetreuung
  • Besprechungszimmer
  • Festsaal mit Bühnentechnik und Konzertflügel
  • Zusätzliche Räume für Sprachteilungen und evangelischen Religionsunterricht
  • Schulbuffet mit frisch gekochtem Mittagessen, auch für die Mittagsbetreuung.
  • Fotolabor
  • Keramik- und Brennofenraum
  • Pausenhof
  • Fahrradabstellplätze

Sprachen

Welche Sprachen kann Ihr Sohn / Ihre Tochter an der Fichtnergasse erlernen?
Ab der 1. Klasse (bis zur 8. Klasse): Englisch
Ab der 3. Klasse (bis zur 8. Klasse) zur Wahl: Latein oder Französisch
Ab der 5. Klasse (bis zur 8. Klasse) zur Wahl: Französisch oder Latein oder Griechisch – jeweils alternativ ergänzend zur in der Unterstufe gewählten Sprache.
Ab der 6. Klasse (als Wahlpflichtfach): Italienisch oder Spanisch mit erhöhter Stundenanzahl und der Möglichkeit, mündlich zu maturieren.
So fördern wir unsere Schülerinnen und Schüler in den wesentlichen Bildungsbereichen
Sprache, Kommunikation und Kultur: fremdsprachlicher Schwerpunkt
Fächerverbindendes Englisch: Zur Vermittlung und Vertiefung des Fachvokabulars wird auch in anderen Unterrichtsfächern fallweise Englisch gesprochen und in englischer Sprache unterrichtet.
Angebot für Förderunterricht im Ausmaß einer zusätzlichen Wochenstunde Französisch/Latein in der 4. Klasse („Plusstunde“).
English in Action: Einwöchiges Englischprojekt in den 4. Klassen mit Unterricht durch Native Speakers.
Sprachliches Zusatzangebot an Wahlpflichtfächern: Italienisch und Spanisch ab der 6. Klasse: durch Erhöhung der Wochenstundenzahl zu Matura-Fächern aufwertbar.
Vorbereitungskurse auf Wettbewerbe in Englisch, Französisch und Deutsch, sowie Vorbereitungskurs für das Cambridge First Certificate.
English Drama Club: Englischsprachige Theateraufführungen unserer „English Drama“-Gruppe im In- und Ausland.

Sprach- und Kulturwochen:

7. Klasse: Irland, 8. Klasse: Frankreich (jeweils mit Sprachprüfungen)
8. Klasse (mit Altgriechisch als 3. Fremdsprache): Kulturwoche in Griechenland
Besuch von abendlichen Theater-, Kino- und Opernaufführungen.
English Cinema, jeweils am 1. Schultag im Jänner vormittags.
Théâtre Francais, im Rahmen des Vormittagsunterrichts.

Mensch und Gesellschaft

Kennenlerntage in den 1. Klassen
Buddies: Ältere Schüler und Schülerinnen helfen jüngeren, besonders jenen in den 1. Klassen.
Peer-Mediatoren: Oberstufenschüler und -schülerinnen, ausgebildet im Konfliktmanagement, helfen Schülern und Schülerinnen der Unterstufe, Konflikte untereinander zu lösen.
Tutoren: Kostengünstige, vom Elternverein unterstützte Lernhilfe für Unterstufenschüler und schülerinnen von kompetenten Oberstufenschülern und -schülerinnen.
Schülerberatung: Schullaufbahnberatung und Problemberatung durch speziell ausgebildete Lehrkräfte.

Einführung in die Arbeitswelt: berufspraktische Tage in den 3., 4. und 7. Klassen.

Zeitgeschichtliche Projekte, z. B. Zeitzeugen, „A Letter to the Stars“, Erforschung unserer Schulgeschichte zur Zeit des 2. Weltkrieges.
Portfolio „Lebendige Antike“: Projekt in allen 6. Klassen, mit dem Ziel, durch eigenverantwortliche, fächerübergreifende Arbeit (Geschichte und Sozialkunde, Latein und andere, je nach persönlichem Thema) Einblick in die Welt der Antike zu gewinnen.

Natur und Technik

Freigegenstand „Geometrisches Zeichnen“ in der 3. oder 4. Klasse
Naturwissenschaftliche Übungen
Vorbereitungskurs im Rahmen der Chemieolympiade: Nach Abschluss dieses Kurses können die Schülerinnen und Schüler an einem bundesweiten Wettbewerb teilnehmen.
Teilnahme am internationalen Känguru-Wettbewerb der Mathematik
Wahlpflichtfach „Darstellende Geometrie“
Unverbindliche Übung „Mathe Pro“: Spaß an Mathematik

Kreativität und Gestaltung

Digitale Bildgestaltung im Fotokurs
Konzert- und Tanzveranstaltungen
Theateraufführungen
Bunte Abende: Klassen gestalten ein Abendprogramm für Eltern, Schüler und Schülerinnen und Lehrkräfte.
Farbliche Gestaltung der Klassenräume, unterstützt vom Wiener Farbenhandel (Wettbewerb „Grau raus – Bunt rein“).
Projekte, wie zum Beispiel: „Kinder schreiben für Kinder“: ein Märchenbuch entsteht; Schuhe und Möbel werden entworfen und hergestellt.
Atelierbesuche bei bekannten Künstlerinnen und Künstlern, Workshops.
Gestaltung von Ausstellungen in- und außerhalb des Schulhauses.
Keramikkurs
Instrumentalunterricht
Unverbindliche Übung „Tanz“ mit Aufführungen
Musikgruppe Chorensemble „Flodur“ + Instumentalem Ensemble

Sport, Gesundheit und Bewegung

Winter- und Sommersportwochen
Großes Angebot an unverbindlichen Übungen: Aufbaugymnastik (Ballspiele), Fußball, Handball, Volleyball, Basketball.
Orientierungslauf mit Teilnahme an Wettbewerben
Selbstbehauptungskurs für SchülerInnen der 3. oder 4. Klassen
Teilnahme an Wettbewerben: G 13- Cup (Schi- und Snowboardrennen unserer Schule),
Try Out-13 (bezirksinterner sportlicher Wettkampf), Fußball, Basketball.
Wiener Schülermeisterschaften: Schifahren, Tennis, Snowboard, Fußball, Basketball, Orientierungslauf.
Im Unterricht: Schwimmen, Inlineskaten, Klettern, Eis laufen, Besuch im Fitnessstudio.
Sportfest zum Schulschluss
Projekte und Vorträge zur Gesundheit: Ernährungsberatung, Prävention zu den Themen „Rauchen“, „Drogenmissbrauch“ und „AIDS“

Religiös-ethisch-philosphische Bildungsdimension

Schulgottesdienste zu Weihnachten und zu Ostern
Ökumenische Schulgottesdienste zu Beginn und am Ende des Schuljahres (sowie für die Matura-Kandidaten und Kandidatinnen).

Außerdem

bieten wir im Unterricht
Offenes Lernen: Lernen im Stationenbetrieb, Kinder bestimmen ihr Lerntempo selbst.
Soziales Lernen: Klassenlehrerteams planen Unterrichtseinheiten und Projekte gemeinsam unter besonderer Berücksichtigung der Klassensituation.
EvA: Eigenverantwortliches Arbeiten
Classroom of Difference: Ein multikulturelles Projekt.
Gender Studies: Bewusstmachen von geschlechtsspezifischem Verhalten; wie geht man damit um?
Lernen lernen: Verschiedene Übungen leiten zum effizienteren Lernen an.
Deutsch als Fremd- und Zweitsprache
Teamteaching mit Assistenzlehrkraft

Tagesbetreuung

Die Tagesbetreuung (TB) ist eine ganztägige Betreuung nach Unterrichtsende für SchülerInnen der 1.- 4. Klassen.
Die TB beginnt um 11:50 Uhr und endet um 17:00 Uhr.
Mittagstisch: Das Schulbuffet bietet den SchülerInnen die Möglichkeit eines warmen frisch gekochten Essens. Es stehen drei Menüs zur Auswahl.

Individuelle Lernzeiten: Nach dem Essen erledigen die Schülerinnen und Schüler im „Aufgabenraum“ alle schriftlichen Hausübungen, die sie für den Unterricht benötigen. Dabei steht ihnen jederzeit eine qualifizierte Lehrkraft zur Seite, welche die Schülerinnen und Schüler auch beaufsichtigt.

Gegenstandsbezogene Lernzeiten/Tutorien: Diese so genannten Tutorien, die in Form einer Unterrichtsstunde abgehalten werden, sollen den SchülernInnen die Möglichkeit bieten, das im Unterricht erworbene Wissen zu vertiefen bzw. Lerndefizite durch Fragen aufzuarbeiten. Tutorien werden für die Unterrichtsfächer Englisch. Mathematik und Deutsch oder Französisch oder Latein angeboten und werden von Professoren der Schule gehalten.

Möglichkeiten der Freizeitgestaltung nach der Hausübung: Die SchülerInnen haben die freie Auswahl aus rund 100 verschiedenen Spielen, außerdem stehen ihnen ein Tischtennistisch und ein Tischfußballtisch zur Verfügung.

Betreuung: Die Betreuung wird von Lehrkräften der Schule übernommen, die darauf achten, den SchülerInnen ein angenehmes Lern- und Spielklima zu bieten, Kreativität (malen & basteln) zu fördern und zum Lernen zu motivieren.