Spanisch

Valencia 05/2016

Die Valencia Reise im Mai war ein voller Erfolg.

Die Schüler wohnten bei sehr netten Gastfamilien, die ihnen die spanische Küche näher brachten und mit denen sie wirklich spanisch reden mussten. Nach dem Unterricht besichtigten wir neben der Altstadt und dem Hafen mit der Formel 1 Strecke, die berühmte Ciudad de las Artes y Ciencias und einen Straßenmarkt. Bewegung gab es beim Beachvolleyball und bei einem gratis Salsakurs. Die  Sprachschule machte eine spannende, aber auch schwierige Rätselralley und beim Vortrag über die „Fallas“ (einen nationalen Feiertag) erfuhren wir viel über die regionale Kultur. Besonders beeindruckend fanden die SchülerInnen die Flamencoshow im Cafe „Duende“. Dennoch blieb neben dem Unterricht noch genug Zeit für den Strand oder eine Shoppingtour. Die Schule ist toll organisiert und die SchülerInnen fanden die Lehrerin sehr nett und lustig. Die Woche verging viel zu schnell und alle haben sehr viel gelernt. Noch bevor wir wieder in Wien waren, wurde von manchen schon die nächste Spanienreise geplant.

Lehrausgänge Spanisch 2015:

Alte Schmiede: Am 17.10.2015 besuchten die Spanischschüler ein Klavierkonzert des Kolumbianers Mauricio Arias Esguerra in den Kellergewölben der der Alten Schmiede. Esguerra hat schon zahlreiche Wettbewerbe gewonnen. In diesem Konzert präsentierte er zeitgenössische Musik aus Kolumbien. Die Stücke waren für das Publikum zum Teil sehr fordernd und schwierig, erst bei der Zugabe zeigte der Künstler seine ganze Bandbreite und konnte uns doch noch begeistern.

21er Haus: Im Rahmen der Reihe „El Cine“ sahen wir die Filme „Chico & Rita“ (29.10.) und „Flamenco de raíz“ (12. 11.) an. Chico & Rita ist ein Animationsfilm für Erwachsene, der eine Liebesgeschichte mit wunderschöner Musik im Kuba der Revolution zeigt. „Flamenco de raíz“ versucht die Faszination des Flamenco zu vermitteln, indem er nicht nur die Musik und den Tanz aus verschiedenen Perspektiven zeigt, sowie die harte Arbeit die dahinter stecken, sondern auch die Lebensumstände und Geschichten der Künstler. Nach den Filmen gab es jeweils einen Empfang mit spanischen Tapas und Getränken, die die SchülerInnen gerne verkosteten.

Musikverein: Am 9.03.2016 waren wir bei einem Konzert namens „música callada“ (= Musik des Schweigens). Der junge Harfinist Remy van Kesteren und der Jazztrompeter Eric Vloeimans begeisterten uns nicht nur durch ihre unglaublichen musikalischen Fertigkeiten, sondern auch durch ihre äußerst sympathische Art der Präsentation der abwechslungsreichen Stücke. Sehr beeindruckend fanden die Schüler auch die pinken Schuhe Vloeimans, und der hübsche, junge Van Kesteren hat an jenem Abend sicher einige Herzen erobert. Für all diese Veranstaltungen war es mir möglich freien Eintritt für die SchülerInnen zu organisieren. Es ist mir wichtig, den SchülerInnen auch das kulturelle Angebot Wiens an den verschiedensten Spielstätten näher zu bringen. Zusätzlich werden ab und zu spanische und lateinamerikanische Filme in der Schule gezeigt, da man vor allem mit Filmen fremde Kultur sehr gut vermitteln kann.

Verena Kövari

Reisebericht: Sprachreise Mallorca (14. 6 – 20. 6. 2014)

Am Samstag Nachmittag flogen acht Schülerinnen und Schüler der 6. und 7. Klassen  mit Frau Professor Kövari nach Palma, der Hauptstadt von Mallorca. Die Vorfreude auf die bevorstehende Woche stieg im Flieger von Minute zu Minute, mit der wir uns dem Ziel näherten. Genauso wuchs aber auch die Aufregung, da sich manche von uns nicht allzu sicher waren, wirklich bereit zu sein, die nächsten Tage bei den spanischsprechenden Gastfamilien zu wohnen. Schnell wurden Antworten auf die Fragen gesucht, die uns nach der Ankunft höchstwahrscheinlich gestellt werden würden, wie zum Beispiel „Wie war euer Flug?“. Was dabei rauskam war nicht immer korrekt ( „El abuelo era agredable“ = „Der Großvater war angenehm“ – hoppla), trotzdem waren wir gespannt darauf, den Gastfamilien gegenüber zu stehen und unsere Spanischkenntnisse auf die Probe zu stellen.

Und dann waren wir auch schon angekommen, auf der größten Insel der Balearen. Mit dem Bus ging es jeweils zu zweit zu den Quartieren. Anthea, mit der ich das Zimmer teilte, und ich standen nach ein paar Umwegen vor dem Haus mit der richtigen Adresse und diskutierten erstmal, wer denn jetzt wohl anläuten würde. Eine von uns „opferte“ sich dann endlich und nach einem „Ähh, hola, somos las chicas de Austria“ öffnete sich die Türe. Die Begrüßung und das anschließende (die ganze Woche über sehr, sehr leckere) Abendessen war etwas wortkarg, da uns natürlich keine einzige von unseren super tollen, extra gelernten Antworten mehr einfiel. Naja, ein „buenas noches“ haben wir uns sogar gemerkt.

Die nächsten Tage vergingen wie im Flug. Am Sonntag unternahmen wir eine kleine Reise zum berühmten Tropfsteinhöhlensystem „Coves del Drac“ (= Drachenhöhlen) an der Ostküste Mallorcas, wo auf dem unterirdischen See Musiker in Booten ihre Stücke preisgaben. Anschließend besuchten wir einen kleinen Straßenmarkt, bei dem ich erstmals köstliche Empanadas (kleine Teigtaschen mit pikanter Füllung) probierte – die sollte man auf keinen Fall auslassen, wenn man nach Mallorca fliegt!

Am nächsten Tag begann die Schule, die wir von Montag bis Freitag jeweils vier Stunden am Vormittag und an zwei Tagen auch nachmittags besuchten. Die Lehrer waren sehr sympathisch und brachten uns die spanische Kultur, Kunst und Sprache näher.

Weiteres besichtigten wir Kunstwerke von Visquez, Picasso, Miró und vielen anderen im Museum of Modern Art „Es Baluard“, das sich in Palma befindet, reisten nach Valdemosse und Soller im Nordwesten der Insel, wo wir die wunderschöne Berglandschaft und später die ein oder andere Kugel Eis beim Anblick des Meeres genossen und mit der antiken, knallroten Straßenbahn fuhren. An einem anderen Tag machten wir eine Stadtbesichtigung von Palma. Außerdem statteten wir dem riesigen Markt „Mercad del Olivar“, wo die ungewöhnlichsten Fisch- und Fleischarten angeboten wurden, einen Besuch ab.

Die Freizeit kam fantastischerweise auch nicht zu kurz, so hatten wir genug Zeit einige kulinarische Spezialitäten zu kosten, von Paella in den kleinen, netten Restaurants, über Churros und die süßen, schneckenförmigen Ensaimadas in einer traditionellen Panadería (Bäckerei), bis zu Magdalenas vom Supermercado, oder einfach shoppen zu gehen.

Auch das Meer war nicht vor uns sicher, denn wir kühlten uns so oft es ging im klaren, türkisblauen Wasser ab, um uns anschließend an einem der unzähligen weißen Sandstrände wieder aufzuwärmen.

Die anfänglichen Konversationsschwierigkeiten mit unserer Gastfamilie hatten Anthea und ich im Laufe der Woche schon soweit im Griff, dass wir über unseren Tag erzählen konnten. Ehrlich gesagt, hörten wir eigentlich aber doch lieber zu, was Roberto und Deborah zu sagen hatten. Beim Abschied kamen die mitgebrachten Mozartkugeln und Mannerschnitten, obwohl etwas zerschmolzen, bei der Gastfamilie seht gut an, worauf sie uns Marshmallows schenkten und uns davon schwärmend erklärten, was das ist, weil sie wohl glaubten, uns eine außergewöhnliche Spezialität zu überreichen. Wir freuten uns trotzdem.

So kam das Ende der Sprachreise viel zu schnell und als wir uns gerade richtig wohlfühlten, mussten wir uns auf die Heimreise machen, gebräunt, mit verbesserten Spanischkenntnissen und vielen schönen Erlebnissen, die wir unseren neidischen Mitschülerinnen und Mitschülern gerne erzählten.

Leonie

Valencia (17.06.2013 – 24.06.2013)

Nach der Reise nach Barcelona im Juni 2012 schaffte es Frau Professor Kövari ein weiteres Mal eine Sprachreise zu organisieren. Nach etwas längeren Überlegungen entschied sich die Mehrheit der Schüler für eine Reise nach Valencia, der drittgrößten Stadt Spaniens. Diesmal war jedoch anders, denn es fuhren sowohl die Spanischgruppen der siebten Klassen als auch die der sechsten Klassen mit. Das sonnige Valencia empfing uns mit gutem Essen, spanischer Kultur, freundlichen Gastfamilien und einer sehr kompetenten Sprachschule. Wir wurden alle auf verschiedene Familien aufgeteilt, und die sechsten und siebten Klassen besuchten täglich einen Sprachkurs, der jedoch nach Lernjahr getrennt war.

Doch es standen auch viele außerschulische Aktivitäten auf dem Zeitplan. So gut wie alle Sehenswürdigkeiten der Stadt wurden abgeklappert, wobei uns eine spanische Praktikantin begleitete und uns viel zu erzählen hatte. In der Sprachschule arbeitete auch eine deutschsprachige Praktikantin die uns manchmal begleitete, wie zum Beispiel zum gemütlichen Abend in einer Bar in der eine Flamencotänzerin live zu Livemusik tanzte.
Stadt- und Strandtouren standen also am täglichen Programm. Wir besuchten das Stierkampfmuseum, sowie einige Märkte, an denen Spezialitäten aus der Region angeboten wurden.

Ebenso besuchten wir die „Stadt der Künste und der Wissenschaften“, ein Viertel mit vielen Attraktionen in einem trockengelegten Flussbett. Dort findet man unter anderem das Oceanographico, ein Meerestiergarten. Auch ein Besuch in einem Kino der besonderen Art stand am Programm. Man fühlte sich als würde man in den Film eintauchen.

Am letzten Abend war Noche de San Juan, ein Feiertag in Spanien. Wir gingen alle gemeinsam zum Strand und machten mit der Sprachschule ein Lagerfeuer. (Das ist in Spanien so üblich.) Der Abend war unvergesslich.

Museen besuchten wir natürlich auch viele, bei einer Rätselrally in der Altstadt wurden neue Freundschaften geschlossen. Natürlich gibt es noch viel mehr zu erzählen, aber dafür reicht ein kurzer Reisebericht nicht. Trotzdem wird uns dieser Aufenthalt für immer in Erinnerung bleiben, da wir trotz der anstrengenden, aber auch guten Sprachschule, und trotz der Hitze und allen anderen Strapazen viel Spaß hatten und gerne wieder zurück kommen würden.

Barcelona 2012

Nach einem Jahr Spanisch Unterricht und genug erlernten Spanisch Kenntnissen organisierte Frau Professor Kövari eine Reise in das katalonische Barcelona, Spanien. Dadurch, dass wir im Spanisch Unterricht in rasantem Tempo und auch mit viel Freude Spanisch lernten, erreichten wir in kürzester Zeit eine gute Basis in Spanisch, mit der man sich im Ausland auch zurecht finden kann wenn man nicht jedes Vokabel weiß und jedes Wort versteht. Daher verbrachten wir, die Spanisch Schüler der damals Sechsten Klassen, eine Woche gemeinsam in Spanien, wo wir bei Gastfamilien einquartiert waren und eine Sprachschule besuchten. Zahlreiche Freizeitangebote wurden von uns unternommen, manche geplant und mit Guide, manche auf eigene Faust mit der Frau Professor, doch alle wunderschön und unvergesslich. Dabei wird uns immer ein bestimmter Satz in Erinnerung bleiben, den wir, wenn wir gemeinsam mit Frau Professor Kövari eine Tour machten, oft hörten. Dieser Satz lautet: „Rápido chicos!“, was so viel bedeutet wie „Schnell, Leute!“, da wir immer viel Zeit damit verbrachten Fotos zu machen um die schönen Erinnerungen festzuhalten.

Unter anderem besuchten wir den Strand, wo sich einige von uns schon am ersten Tag einen Sonnenbrand holten, und die nächsten Tage damit beschäftigt waren sich alle zwei Minuten einzucremen.

Eine Tour durch die Altstadt in Barcelona ließ uns viel über die Stadt und deren Geschichte erfahren, was wir davor noch nicht wussten. Dabei schlossen wir uns einer gratis Führung an, die in einem Lokal bei gemütlichen Essen und Trinken in der Nähe des Strandes endete.

Gaudís Park Güell und die Gaudí Häuser ließen einen bleibenden Eindruck bei uns allen. Der Blick vom Gipfel über die Stadt und das Meer war atemberaubend. Der prachtvolle Park ist ein must-see für jeden der Barcelona besucht. Innerhalb dieser Woche besuchten wir auch zahlreiche Museen, darunter auch das Picasso Museum, indem jedoch keine Fotos gemacht werden durften.

Das Stadion des  FC Barcelona wurde natürlich ebenfalls besucht.

An einem der Tage besuchten wir die Sagrada Família, die riesige Kathedrale,  die schon vor ihrer Fertigstellung eines der berühmtesten Wahrzeichen der Stadt ist, und hoch über das Meer der symmetrisch angeordneten Häuser Barcelonas hinausragt.

Den letzten Tag verbrachten wir damit, nach der Sprachschule gemeinsam das Olympiastadion am Montjuic zu besuchen, wo auch das große Foto am Anfang meines Berichts aufgenommen wurde. Den Abend verbrachten wir gemeinsam vor den magischen Brunnen, der zu Musik eine spektakuläre Lichtshow dargeboten hat.

Zum Schluss will ich noch sagen, dass der Aufenthalt in Barcelona etwas sehr Besonderes war, was wir nie vergessen werden. Auch in Bezug auf die Gastfamilien, die uns das beste Essen kochten, und ebenfalls in Bezug auf  die Sprachschule, die uns für unser weiteres Jahr Spanischunterricht nützlich war und uns sehr half, unser Spanisch zu verbessern und unsere Freude an der Sprache auffrischte. Auch Freundschaften wurden in Barcelona geschlossen bzw. noch stärker, die auch noch zurück in Wien an die gemeinsame Zeit erinnern.