2018

2017

 

 

 

Sommerwünsche

NachmittagsbetreuungNachmittagsbetreuung

Nachmittagsbetreuung

Wie die meisten Gymnasien in Wien bietet auch das BG13 für Schülerinnen und Schüler der 1. bis 4. Klassen eine Tagesbetreuung bis 17 Uhr an. Diese dient dazu, berufstätigen Eltern die Möglichkeit zu geben, ihre Kinder am Nachmittag gut versorgt zu wissen. Sind die Kinder in der Schule für die Tagesbetreuung angemeldet, verbringen sie einen Teil ihrer Freizeit bei uns und erledigen in dafür vorgesehenen Lernzeiten ihre Hausübungen. Sie bestimmen, an welchen Tagen und wie lange Ihr Kind in der Schule bleiben soll.

Die Tagesbetreuung ist als Angebot des Bundesministeriums kostengünstig und kann tageweise genützt werden. Daher erfolgt die Verrechnung auch im Stadtschulrat und hat nichts mit der Schule zu tun. Uns obliegt es, am Schulbeginn die Anmeldeformulare und die Ermäßigungsanträge auszuteilen und ausgefüllt an die Angestellten des Stadtschulrates weiterzuleiten.

Frau Dogas, die Betreiberin des Schulbuffets, bietet den Kindern täglich drei warme Mittagsmenüs zur Auswahl an. Der Preis für das Mittagessen ist jedoch nicht im Betreuungsbeitrag enthalten.

Wir versuchen den Schülern den Aufenthalt am Nachmittag so angenehm wie möglich zu gestalten. Leider besitzt unsere Schule keine großen Sportanlagen, doch der nahe gelegene Hügelpark bietet immer wieder Bewegungsmöglichkeit, Freude und Entspannung. Gerne benützen die Kinder die Wiese zum Fußballspielen und die Geräte des Spielplatzes.

Tischfußball und ein Tischtennistisch bringen auch ein wenig Bewegung im Schulhaus. Auch besitzt „die Tagesbetreuung“ viele Gesellschaftsspiele, die von den Kindern gerne benützt werden. Bewegungsstunden im Turnsaal und Kreativstunden bringen ebenso Abwechslung in den Nachmittag.

Kommt ein Kind nach dem Unterricht in die Tagesbetreuung, so muss es sich bei den Betreuern zunächst anmelden und hat danach Zeit, das Mittagessen zu sich zu nehmen. Nach einer Stunde Pause (Essen, Freizeit) werden die Kinder in Gruppen eingeteilt und begeben sich mit ihrem Lehrer in verschiedene Klassenräume. Die Lehrer stehen den Kindern bei den schriftlichen und mündlichen Hausübungen immer hilfreich zur Verfügung und sorgen für eine gute Lernatmosphäre. Sollte das Kind nach einer Stunde mit den Hausübungen nicht fertig sein, so kann es diese in Ruhe zu Ende führen.

Die anderen Kinder können nun die Freizeitangebote nützen, bis sie abgeholt werden. Genau wie am Vormittag ist auch der Nachmittag in Stunden eingeteilt. Wir bitten daher, die Kinder (vor 16 Uhr 10) jeweils nach Stundenende abzuholen, vor allem damit sie während der Lernzeit ungestört arbeiten können.

Natürlich können die Kinder jederzeit Ideen, Spiele oder Vorschläge mitbringen, um die Nachmittage zu gestalten. Wir freuen uns über jeden Beitrag.

Leitung der Tagesbetreuung: Mag. Ingrid Rasocha

Konzentrationslager MauthausenKonzentrationslager Mauthausen

Konzentrationslager Mauthausen

Ein strahlend schöner Dezembertag, sonnig, klare Luft, ein leerer Besucherparkplatz. Die Mauern des ehemaligen Konzentrationslagers Mauthausen wirken wie die Festung einer mittelalterlichen Ritterburg, hermetisch abgeriegelt, undurchlässig, erhaben und zeitlos. Um 10 Uhr startet unsere Führung (heute: Kulturvermittlung) durch das Konzentrationslager, die beiden achten Klassen werden in vier Gruppen unterteilt, wir Betreuungslehrer schließen uns je einer Gruppe an. Ich schließe mich „Samuel“ an, einem deutschen Endzwanziger, der uns recht klar zu verstehen gibt, dass Mauthausen mehr ist als ein Ort der Erinnerung, mehr als ein museales Fundstück, das man sich häppchenweise einverleiben kann. Generell kann man sagen, dass ein historischer Ort auf zweierlei Art sinnvoll vermittelt werden kann:

Da ist zum einen das Lebendig-Machen des Historischen durch das Erzählen von Geschichten, von Einzelschicksalen, der Schilderung des Lagerlebens, der Hierarchisierung der Häftlinge, der Schilderung der Genese der Konzentrationslager etc. Meine Gruppe hat sich genau das erwartet, einen Einblick in den Tagesablauf der Gefangenen und der Wachmannschaft zu gewinnen, einen Überblick über Opfer- und Täterzahlen zu bekommen, eine Einbettung in die Lebensrealität der Menschen zu erhalten.

Die zweite Möglichkeit ist, dass man eine Denkstätte der Vergangenheit entreißt und diese selbst zu einem politischen Ort oder besser zu einem Ort der Politik macht. Wie (re-) präsentiert man/sich eine/diese Gedenkstätte? Welche Absichten/Motive stecken hinter dem Ausbau einer Gedenkstätte und der völligen Missachtung anderer vergleichbarer Orte, die weiter im Dämmerschlaf der Geschichte ruhen? Weshalb kennt niemand die Geschichte des Konzentrationslagers Gusen, einen Steinwurf von Mauthausen entfernt, von ähnlicher Dimension, aber weithin nur Expertinnen bekannt? Weshalb wird Leopold Figl – im Ständestaat niederösterreichischer Führer der Ostmärkischen Sturmscharen (eine paramilitärische Organisation) – ein Denkmal in Mauthausen gesetzt? Welche zweifache Realität verbirgt sich hinter den Denkmälern zu Ehren der Opfer, die sich vor dem Lagereingang befinden? Wird hier der namenlosen Opfer des Konzentrationslagers gedacht oder wurde, was sehr viel wahrscheinlicher ist, politisches Kleingeld beglichen, in dem sich die einen als Opfer stilisierten während man die anderen zu Tätern machte?

Viele Fragen sind aufgeworfen worden, die mich auch heute nicht loslassen, mir im Kopf herum spuken. Anderes ist unbeantwortet geblieben, auch wert erzählt zu werden. Es ist ein zwiespältiges Resümee am Ende des Tages, weil die politische Dimension, die historische Dimension nicht ersetzen kann, sie kann auf ihr aufbauen, muss sie (vielleicht) ergänzen. Für viele meine Schüler hätte eine fundierte historische Erzählung am Anfang stehen müssen, dann wären sie bereit gewesen weiter zu folgen, so hatten manche das unbestimmte Gefühl, zu wenig „erfahren“ zu haben, was schade ist.


CAMUS – Ideal der EinfachheitCAMUS – Ideal der Einfachheit

CAMUS – Ideal der Einfachheit

so lautet der Titel der spannend zu lesenden Biografie zum 100. Geburtstag von Albert CAMUS. Einfachheit ja, einfach nein, so schildert die Biografin das bewegte Lebens CAMUS, dieses Mittelmeermenschen, der sich in der Pariser Haute Couture, so „fremd“ wähnte.
Alles beginnt in einem Armenviertel im algerischen Belcourt, der Vater tot, die Mutter „stumm“. CAMUS schafft den sozialen Aufstieg, trotzdem liegt sein Leben schon bald in Trümmern: seine Ehe scheitert, er selbst ist unheilbar krank,  die Kommunisten bezichtigen ihn als Trotzkisten. CAMUS ist jetzt in Paris, seine Werke treffen den Zahn der Zeit. Absurd ist die Existenz, so widerfährt es Merseult, dem Helden aus dem Fremden, der scheinbar teilnahmslos einen Mord begeht um, zum Tode verurteilt, festzustellen, wie sehr er am Leben hängt. Es ist dieser menschliche Widerspruch, leben zu wollen angesichts des unvermeidlichen Todes, das den Grundton des Daseins bestimmt und überhaupt ist es diese Tonlosigkeit des Buches, die einem durch Mark und Bein fährt. Glücklich ist Sisyphos als er wider und wider angehalten ist, den Stein auf den Hügel zu rollen auf dass dieser erneut ins Tal rollt. Glücklich und verzweifelt, das muss man seit dem Camusschen Sisyphos zusammen denken, ein bereicherndes Gefühl, wenn man es denn zulässt.
Das weitere ist schnell erzählt: Die Pest, Der Mensch in der Revolte, der Literaturnobelpreis, der Disput mit Sartre, der Camus an den Rand des Selbstmordes treibt, schließlich die unvollendete Autobiografie der erste Mensch, aber als das kann man wunderbar nachlesen, im glänzend recherchiert und fein zu lesenden Buch von Iris Radisch, ihres Zeichens Leiterin des Feuilletons der Wochenzeitung DIE ZEIT.

World Press Photo 2013World Press Photo 2013

World Press Photo 2013

Am 9. Oktober haben wir uns im Rahmen des Wahlpflichtfaches Geschichte die diesjährige World Press Photo Ausstellung in der Galerie Westlicht angesehen. Die Fotoausstellung zeigt die weltbesten Pressebilder, wobei sich der diesjährige Preisträger Paul Hansen den Vorwurf gefallen lassen muss, sein Siegerfoto sei eine „Fälschung“.
Seiner Aufnahme – zwei tote Kinder und eine trauernde Menschenmenge in Gaza-Stadt – wird unterstellt, sie sei speziell belichtet worden, nie gebe es natürliche Lichtverhältnisse wie sie im Bild zum Ausdruck kommen.
Wie auch immer der Streit ausgehen wird, fest steht, dass die Ausstellung bereichernd war, schließlich sind es oft diese Pressefotos, die Jahre später als geschichtemachende Bildikonen in den Geschichtelehrbüchern auftauchen, getreu dem Motto jede Epoche hat ihr/e Bild/er.
Wer Lust bekommen hat, sich das diesjährige Siegerbild anzusehen, wird hier fündig, für alle anderen, die gerne mehr über den Vorwurf der „Fälschung“ in Erfahrung bringen möchten, bitte hier klicken

Weihnachten bei den MassaiWeihnachten bei den Massai

Weihnachten bei den Massai

Abschlussdiplome

Am 23. Dezember gab es die Verleihung der ersten 34 Abschlussprüfungsdiplome für unsere Handwerker (Maurer, Tischler). Da sie in den Wochen vor den staatlichen Prüfungen noch ganz intensiv Englischunterricht erhalten hatten, konnten – bis auf einen (ganz jungen) Maurerlehrling – alle positiv abschließen.

Schulausbildung

Am 24. Dezember trafen wir „unsere“ 20 Massaimädchen und den Massaiburschen mit den Müttern. Alle Jugendlichen waren für die Dezemberferien in ihr Dorf zurückgekommen und – ganz wichtig – ALLE wollen auch im neuen Jahr ihre Secondary-Schulausbildung fortsetzen.

Patenkinder

Am 25. Dezember gab es dann die große Lebensmittelverteilung für die kleinen Patenkinder der Volksschule in Ngabobo und der Nariva Volksschule.
Die Freude und Überraschung der Mütter war berührend, als sie sich aus einer Fülle von Grundnahrungsmitteln selber ein Paket zusammenstellen durften.
Und dann noch die Verteilung der vielen Geschenke für die Kleinen, die sich mit fröhlichen Liedern bei uns bedankten, dass sie von ihren Pateneltern so liebevoll beschenkt worden sind.

Workshop

Am 26. Dezember kamen alle 20 Secondary Massaimädchen und Benjamin, der Massaibursche zu einem English-Workshop nach Momella.
Von 10 bis 16 Uhr wurde an 10 „Stationen“ geredet, gehört, Rätsel gelöst, nach englischen Anweisungen Gymnastik gemacht, Afrika- und Europageographie vertieft, kurze Interviews geführt, gesungen und Wortschatz zu Alltagssituationen verbessert. Auch beim gemeinsamen Mittagessen (Reis mit Gemüse) wurde fröhlich in Englisch geplaudert. Den feinen Abschluss bildete ein Film über London.
Vor und nach diesen übervollen Tagen besuchten wir noch Familien, die dringend Extrabetreuung brauchten, erklärten wie Solarlampen funktionieren, reparierten einige Dächer, kauften am Markt großflächig Schuhe, Fleecepullis und Werkzeuge ein und genossen die Fahrten durch das weite Land im offenen Jeep.
Asante sana an alle die geholfen haben, DAS alles möglich zu machen.
Pia, Josef, Katharina und Stefan Doppler


das Römische Wien…das Römische Wien…

das Römische Wien…

Lehrausgang 5a – das Römische Wien

Wussten Sie, dass man in Wien keinem Denkmalschild trauen sollte, das über die Antike oder das Mittelalter informiert. War Ihnen bewusst, dass der Name ‚Wien‘ gar nicht vom Namen des römischen Legionslagers ‚Vindobona‘ kommt? Oder dass der heutige Schwedenplatz zur Römerzeit unter Wasser stand? Hätten Sie gedacht, dass wir nur deswegen mehr über die Medizin zur Römerzeit wissen als über die mittelalterliche Medizin, weil römische Ärzte die medizinischen Instrumente als Grabbeigaben mitbekamen? Und dass man bereits in der römischen Antike von der möglichen Übertragung von Krankheiten über die Atemwege wusste und diese daher mit diversen Räuchermitteln behandelte?

Das und mehr erfuhren die SchülerInnen der 5A bei einer Exkursion zum „Römischen Wien“. Bei einem Rundgang auf dem Gebiet des ehemaligen Legionslagers im heutigen 1. Bezirk verhalfen uns die Ausführungen der Stadtarchäologin Mag. Gaisbauer sowie Anschauungsmaterial zu einem Einblick in die Strukturen und in das Leben im römischen Legionslager.

“You’re a good man,…

Charlie Brown“ im Vienna’s English Theatre

Am 17. Jänner 2014 wurden alle dritten Klassen ins Theater in der Josefsgasse geführt, um sich ein englischsprachiges Stück anzusehen. Die Charaktere des Cartoons „The Peanuts“ (Charles M. Schultz) versammelten sich auf der Bühne, um rund um Charlie Brown und seinen Hund Snoopy nach dem Glück im Leben zu suchen. Manchmal entfachen die einfachen Dinge den größtmöglichen Glücksfaktor – so auch in diesem Musical. Bereits 1967 geschrieben, wird es nun in der 3.Saison im English Theatre aufgeführt – und zwar vom Jugendensemble.

Ganz besonders begeistert waren die Schülerinnen und Schüler von Snoopy bzw. dessen Darstellerin Rose Alaba, der Schwester unseres Fußballstars, und von Astrid Nowak, die Lucy hinreißend verkörperte.

Friedensplakatwettbewerb 2013/14Friedensplakatwettbewerb 2013/14

Friedensplakatwettbewerb 2013/14

des Lionsclub (Bildnerische Erziehung)

Die Klassen 1A/2A/3A/3B/4C des G13-Fichtnergasse haben im Wintersemester 2013/14 an einem Friedensplakatwettwerb des Lionsclubs teilgenommen. Das Gewinnerplakat (abgedruckt im Jahresbericht) stammt von Eda Nur Yetgin / 3A.Die Schülerin Eda Nur Yetgin hat ein Preisgeld von 50 Euro bekommen, die Klasse 3A hat eine Prämie von 300 Euro für die Klassenkasse erhalten.Die Sparbücher wurden von Herrn Dr. Zapf am 29.1.2014 an die SchülerInnen übergeben.

Wir bedanken uns herzlich-MMag.Irene Dapunt


English Drama proudly presents…

curtainMitInfo

SchauspielworkshopSchauspielworkshop

Schauspielworkshop

Die SchülerInnen der 4D erlebten am 17. Jänner einen ganz besonderen Workshop mit dem Schauspieler Nikolaus Firmkranz.

Die hilfreichen und dennoch witzigen Übungen, die professionellen Schauspielern zur Verbesserung ihrer Leistungen verhelfen, hatten auch auf die SchülerInnen eine tolle Wirkung – wie diese „Wortmeldungen“ zeigen.

„Ich persönlich finde, dass dieser Workshop sehr kreativ war. Ich habe vieles gelernt. Zum Beispiel wie man seine Stimme entspannt, was für mich als Hobbysängerin ein hilfreicher Tipp ist. Außerdem war dieser Schauspieler sehr nett und geduldig.“ Karolina

„Ich fand’s cool, wie wir miteinander gearbeitet haben. Ich würde wieder hingehen.“ Veronika

„Mir hat dieser Workshop sehr gut gefallen, weil er mein Selbstbewusstsein gefördert hat.“ Paulina

„Was mir bei diesem Workshop sehr gut gefallen hat, waren die unterschiedlichen Übungen, um das Selbstvertrauen und den Mut zu stärken.“

Florian

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