Manipulation und Kino

Manipulation und Kino

Am Freitag dem 13. Oktober machten wir, die Klasse 7b, eine Exkursion im Fach Geschichte und Politische Bildung. Wir besuchten das Filmmuseum im ersten Bezirk, um uns dort den Vortrag „Manipulation im Kino: Propaganda und Gegenpropaganda im Film“ anzusehen. Peter Huemer präsentierte anhand von einigen Filmbeispielen, die damaligen Propagandastrategien des Deutschen Reichs und passend dazu die gegnerischen Gegenstücke. Zwischen den Filmsequenzen erklärte Huemer ausführlich den historisch-politischen Hintergrund und machte auf die Intention der Ausschnitte klar.

Beispielsweise ging es in einem der Filme um das Lied „Lili Marleen“, gesungen von der Schwedin Lale Anderson, das sowohl von den Deutschen als auch von den Engländern an der Front gehört wurde. Es handelt von einem Soldaten, der sich daran zurück erinnert, seine Freundin Lili Marlene unter einer Straßenlaterne zu treffen.

Schon bald darauf veröffentlichten die Briten eine eigene Version, mit anderem Text und anderer Besetzung (es wurde von einer, nach England ins Exil geflohenen, Sängerin gesungen) um einen Kontrast zu der weit verbreiteten deutschen Variante herzustellen.

Das Beispiel der Lili Marlene war nur eine der vielen Filmsequenzen, die wir am Freitag im Kino sahen. Allerdings kann ich mit Sicherheit  sagen, dass mir (und jedem meiner Klassenkameraden ist es so ergangen) mit Sicherheit der letzte Film am meisten in Erinnerung geblieben ist. Er trug den Titel „Todesmühlen“ und zeigte unzensiert die Lage in den befreiten Konzentrationslagern, unter anderem im österreichischen Ebensee.

Trotz der unendlichen Grausamkeit, die man vor allem im letzten Filmausschnitt sehen konnte, muss ich sagen, dass ich froh bin, dass wir die Chance dazu zu hatten, den Vortrag besuchen zu können, denn er war äußerst informativ!

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