KINO: „Alles unter Kontrolle“

KINO: „Alles unter Kontrolle“

heißt der neue Kinofilm von Werner Boote (Website zum Film), den ich mir gemeinsam mit meinen Wahlpflichtfachschülern angesehen habe. Dabei begibt sich Boote auf die Spuren von Überwachern und Datensammlern, ein brennend heißes Thema wie wir spätestens seit den Enthüllungen der Whistleblower Edward Snowden und Bradley Manning wissen.

Bootes Dokumentation spannt dabei den Bogen von Jacob Appelbaum (der Name ist kein Witz), dem Erfinder von TOR, Bruce Schneier, Harper Reed (Berater Barack Obamas), Zygmunt Bauman und Eric Pan. Als Boote ins Allerwerteste des Datenwahnsinns – das NSA Datenzentrum in Utah – gelangen möchte, ist der Spaß erst mal vorbei.

Boote agiert stets unkonventionell und manchesmal hat man den Eindruck, dass der Plot mehr/auch seinem eigenen Fortkommen dient, denn inhaltlicher Schärfe und Tiefgang. Nichtsdestotrotz ein ungemein zeitgemäßer Film, der uns einiges über uns und die Welt da draußen erzählt.

Den Schülern hat der Film jedenfalls gefallen, denn es ist keineswegs so, dass der Schüler gedankenlos durch die Welt ginge und ihm dabei alles am A…. vorbei ginge.

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