Armin Wolf besucht die Fichtnergasse…

Armin Wolf besucht die Fichtnergasse…

Am 15. Februar 2019 in der 5. und 6. Stunde besuchte uns, die Oberstufenschüler der Fichtnergasse, Armin Wolf. Alle hatten sich aufgeregt im großem Festssaal versammelt und als wir den Mann zum ersten Mal in echt sahen, entstand eine kleine Diskussion in meinem Freundeskreis. Manche behaupteten, sie hätten sich den Journalisten komplett anders vorgestellt, die anderen meinten, dass er die gleiche Ausstrahlung wie in den „ZIB 2“ Nachrichten habe. Um ehrlich zu sein, hatte ich keine richtige Vorstellung von dem Mann, aber ich war froh, dass er sich die Zeit genommen hat, um uns über die österreichische Zeitungslandschaft, Social Medias und ein bisschen über seine Arbeit zu berichten.
Nun begann das Gespräch mit dem „berühmten“ Fernsehmoderator und das Erste, das mir auffiel, war, dass er auf der Bühne saß, um mit den Schülern und Lehrern auf Augenhöhe zu sein. Generell finde ich, dass man sich gegenseitig Respekt zeigen sollte, und mit dieser Tat hat er mich positiv überrascht. Er erzählte zuerst über sein Leben, wie er Journalist wurde und wie er auf die Idee kam, Nachrichtenmoderator zu werden. Dann kamen wir zum Thema „Tageszeitungen“ und ab da habe ich vieles dazugelernt. Zum Beispiel wusste ich nicht, dass es in Österreich 17 Tageszeitungen gibt oder dass eine Prognose existiert, die behauptet, dass die Letzte ungefähr im Jahr 2032 erscheinen wird. Das ist natürlich eine Spekulation, aber sie könnte wahr werden. Noch dazu gab er uns Tipps, wo man gute Statistiken findet oder wie man im Internet besser rechechiert und nicht auf Fake News herein fällt.
Ungefähr ab der Hälfte der fünften Stunde und am Anfang der letzten Stunde durften Lehrer und Schüler Fragen stellen. Armin Wolf hat jede einzelne Frage beantwortet und zu manchen hatte er ein gutes Beispiel gegeben. Eine Schülerin fragte, ob er jemals Schwierigkeiten mit seinem Beruf habe und seine Antwort darauf war: „Wenn ich ohnmächtig im Krankenhaus liege und die Krankenschwester mich nicht behandeln will, weil ich der Journalist, Armin Wolf, bin, dann habe ich ein Problem. Grundsätzlich soll jeder den Unterschied zwischen Beruf und Menschsein erkennen.“ Zum Schluss haben wir uns verabschiedet und sind nach Hause gegangen.
Meine Meinung zu Armin Wolf ist, dass der Mann ein guter, erfahrener und geduldiger Journalist ist. Der Nachrichtensprecher kann direkt wirken, aber er hat Charisma und kann sich gut in der Lage von den Schülern hineinversetzen.

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