5a im Musikverein

5a im Musikverein

Meine Klasse (5a) und ich haben am Mittwoch den 14.02.2018 einen Lehrausgang mit unserer Musikprofessorin Hofer-Nill zum Musikverein in den Goldenen Saal gemacht (Bilder dazu finden Sie hier). Dort hatten wir die die Gelegenheit, eine Generalprobe der Wiener Symphoniker mit anzusehen. Als Dirigent dirigierte Lahav SHANI.

Die Probe begann um 10.00 Uhr und begann mit Ausschnitten aus beiden Suiten nach dem Ballett Romeo und Julia op. 64 a und 64 b.) von Sergej Prokofjew und weiter ging es mit einigen Stücken von Beethoven: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 3 c-Moll, op. 37 und die Ouvertüre zu Coriolan, op. 62

Bei einigen Stücken hatte ich persönlich Probleme meine Augen nicht zu schließen, es war jedoch nicht, weil es langweilig gewesen wäre. Im Gegenteil es war einfach so beruhigend und leicht sich in den Tönen zu verlieren. Da ich selbst nicht die Gelegenheit habe ein klassisches Instrument zu spielen, habe ich großen Respekt vor den Künstlern der Wiener Symphoniker. Außerdem war es das Erste Mal, dass ich einem Orchester live beim Spielen zusehen durfte.

Es waren sehr viele harmonische aber auch einige kraftvolle Stücke dabei. Ich mochte im Grunde alle, einige weniger und einige mehr.

Nach eineinhalb Stunden Probe unterbrach der Dirigent für eine 15-minütige Pause. In der Pause nutzten meine Freundinnen und ich die Gelegenheit uns den Saal etwas genauer anzusehen. Ich hatte den Goldenen Saal einige Male auf Bildern bzw. in einigen Aufnahmen gesehen und in der Realität kam er mir dann doch etwas kleiner als erwartet vor. Trotz allem ist er ein atemberaubender Saal, der mit schönen Verzierungen und Goldenen Statuen sogar unserer Schule Konkurrenz machte.

Noch dazu hatten wir die Ehre eine berühmte Pianistin spielen sehen. Jasminka STANCUL ist eine hervorragende Pianistin. Man konnte ihre Leidenschaft zum Klavier förmlich sehen, es war bewundernswert wie leicht es bei ihr aussah, wenn ihre Finger über die Klaviertasten schwebten.

Als um 13.00 Uhr die Probe schließlich zu Ende war, bot sich meinen Freundinnen und mir, dank unserer Professorin eine einmalige Chance. Clara, eine Mitschülerin und eine meiner besten Freundinnen, spielt selbst schon mehrere Jahre lang Klavier. Frau Professor Hofer-Nill hatte es geschafft ein kurzes Treffen für Clara und der Pianistin Frau Stancul einzurichten. Clara hat einige gute Tipps bekommen und durfte ein Foto mit Frau Stancul machen.

Schlussendlich fuhren wir zu viert mit unserer Lehrerin zurück. Es war eine tolle Erfahrung für mich, da ich eigentlich ein großer Fan von klassischer Musik bin. Ich hatte Spaß und war zufrieden, zumindest einmal ein Orchester spielen zu hören. Obwohl es, denke ich, viele Jahre Arbeit und Disziplin kostet, sahen die Wiener Symphoniker so aus, als hätten sie Spaß an ihrer Arbeit.

Ich bin dankbar, dass ich so etwas sehen durfte.

Kadi 5A

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